Streiflichter vom 2. Warentauschtag
am 24. April 2010
auf dem Schulhof der Fritz-Felsenstein-Schule
So beginnt um 10°° Uhr die Warenannahme. Die Königsbrunner nehmen diese Möglichkeit gerne an, um ihre Waren weiterzugeben.

Am Nachmittag mitten im Gewühl der vielen, vielen schönen, manchmal auch Antiken Gegenstände, mit denen so mancher hocherfreut nach Hause ging.
Hier ist unsere Versorgungsstation: Die vielen hungrigen Helfer und Besucher konnten sich bei Wiener, Grillwürstl, Getränken und natürlich Kaffee und selb
stgemachten Kuchen stärken.
Die Idee kommt aus Baden- Württemberg, dort wird dies seit 20 Jahren von den Abfallwirtschaftsämtern umgesetzt.
Mitglieder der Zeitbörse haben sich in Memmingen bei Gesinnungsfreunden kundig gemacht.
In Südbayern ist diese Idee noch völlig unbekannt, also eine Premiere für die Region Augsburg -- München.
Warentausch
Beim Warentausch gilt: "Sie können alles bringen, ohne etwas mitzunehmen, und Sie können alles mitnehmen ohne etwas gebracht zu haben". Alles funktioniert ohne Geld.
Während der Tauschtag zeitlich befristet ist, ist die Zeitbörse eine dauerhafte Einrichtung. Mitglieder tauschen dort Arbeitszeit für Nachbarschaftshilfe. Jeder bringt dabei Fertigkeiten ein, die er gerne auch anderen zur Verfügung stellt.
Was wurde getauscht?
Koffer und Kannen, Bücher und Büroartikel, Fernseher und Fahrräder, Schlittschuhe und Schultaschen, Geschir, Elektrogeräte, Spielzeug usw.
Die Besucher schlenderten mit Pappkartons, Einkaufskörben und Rucksack bewaffnet in einer ´flohmarktähnlichen Atmosphäre über den umfunktionierten Pausenhof.
Eines allerdings entfiel im Gegensatz zum Flohmarkt: das Feilschen um den Preis!!
Wie lief der Warentauschtag ab:
Am Vormittag zwischen 10°° und 12°° Uhr brachten die Teilnehmer alles, was mit den Händen getragen werden konnte.
Am Nachmittag ab 14 Uhr konnte jedermann kommen und mitnehmen was ihm gefiel, und dies kostenlos.

Woher kommt die Idee?